In meiner therapeutischen Arbeit steht Beziehung im Mittelpunkt – als innere Verbindung zu sich selbst und zu anderen Menschen. In einem geschützten Raum darf diese Verbindung wieder spürbar werden und Entwicklung möglich sein.
Mein Weg
Mein beruflicher Weg war nicht geradlinig. Über verschiedene Lebensphasen hinweg habe ich immer wieder neu gelernt, mich auszurichten und meinen eigenen Weg zu finden. Diese Erfahrungen prägen bis heute meine therapeutische Haltung.
Viele Jahre war ich als Lehrerin an einer Schule mit gymnasialer Oberstufe tätig. Die Begleitung Jugendlicher in dieser prägenden Lebensphase hat meinen Blick auf Entwicklung, Identitätsfindung und die Wechselwirkungen zwischen Schule, Familie und persönlichem Erleben nachhaltig geprägt.
Heute arbeite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie und bin als Systemische Kinder- und Jugendtherapeutin ausgebildet. In meiner Arbeit verbinde ich systemische Therapie mit der Auflösenden Hypnose nach Floris Weber. Beides prägt mein therapeutisches Verständnis und meine Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Familien.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Ausbildung war das Thema Schulabsentismus. In meiner Abschlussarbeit „Zwischen Bindung, Entwicklung und System“ beschäftigte ich mich mit der Frage, welche Dynamiken entstehen, wenn schulische Anforderungen, Beziehungen und Entwicklung aus dem Gleichgewicht geraten – und warum Schulabsentismus häufig mehr ist als das Fernbleiben vom Unterricht.
Erfahrung und Haltung
Neben meiner fachlichen Ausbildung haben auch persönliche Erfahrungen meine therapeutische Haltung geprägt. Eigene Elternschaft und persönliche Lebenserfahrung haben mein Verständnis für Entwicklungsprozesse vertieft – für das, was trägt, und für das, was herausfordert.
Ein wesentlicher Teil meiner therapeutischen Haltung gründet in eigener emotionaler Selbsterfahrung. Sie ermöglicht es mir, Menschen auch dort präsent zu begleiten, wo innere Prozesse schwer, sprachlos oder widersprüchlich werden.
Wer andere durch solche Prozesse begleitet, braucht Vertrautheit mit diesen inneren Räumen – nicht, um Antworten zu geben, sondern um präsent zu bleiben.
Entwicklung beginnt dort, wo Menschen gesehen, gehört und verstanden werden.